- Château de Chinon -

Château de Chinon

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Von 964 bis 1044 kam Chinon an die Grafen von Blois. Der Erbauer der ersten Burg war Theobald I. von Blois.

Sein Nachfahre Theobald III. überließ das Lehen 1044 dem Grafen von Anjou Gottfried II.
Als Heinrich Plantagenet, Herzog von Anjou (1151), der 1152 Eleonore von Aquitanien geheiratet hatte, 1154 den englischen Thron bestieg, fiel Chinon unter die Herrschaft der Engländer. Heinrich wählte Chinon als Residenz und starb dort auch, nachdem er große Teile der Burg errichtet hatte. Die Burg erstreckt sich über 430 Meter in die Länge und 85 Meter in die Breite. Der Uhrturm erreicht eine Höhe von knapp 40 Metern. Nach ihm wurde die Burg Chinon zeitweilig von Richard Löwenherz sowie seinem Bruder Johann Ohneland
und dessen Gemahlin Isabella von Angoulême bewohnt. Im Jahr 1205 eroberte der König von Frankreich Philipp II Chinon und brachte die Touraine in die königliche Domäne ein.



In Chinon trat 1429 in der Burg Jeanne d'Arc dem Dauphin und späteren König Charles VII zweimal gegenüber und erhielt von ihm die Erlaubnis, gegen die Engländer in Orleans zu ziehen.


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